Ab sofort können einige Visa- und Mastercard-Karten der britischen Smartphone-Bank Revolut via Apple Pay verwendet werden. Grund dafür ist die heutige Freischaltung für Apple Mobile-Payment-Dienst in den Frankreich und dem Vereinigten Königreich. Da alle Revolut-Karten bis Ende 2018 – also auch die, die in Deutschland ausgegeben wurden, über eine britische BIN (Bank Identification Number) verfügen, kann man diese auch hierzulande dem Wallet hinzufügen. Wie das funktioniert erkläre ich Euch in diesem Artikel.

Vorab könnt Ihr hier prüfen, ob Eure Karte(n) geeignet ist. Gebt dazu hier die ersten Stellen Eurer Revolut Kartennummer ein. Erscheint unten ein britischer (oder französischer) Ländercode, könnt Ihr Apple Pay nutzen. Alle Blankokarten, die noch in Umlauf sind, sollten ebenfalls kompatibel sein. [Update] Seit heute können auch Karten mit Deutscher BIN hinzugefügt werden. Ich habe dies gerade mit einer neu hinzugefügten virtuellen Mastercard und einer physischen Maestro getestet. Außerdem wird Revolut als Anbieter im Apple Wallet aufgeführt. Siehe Galerie unten.

Revolut-Karte(n) zum Apple Wallet hinzufügen

Da Revolut in Deutschland noch nicht offiziell freigegeben ist, taucht der Anbieter nicht in der Liste der Partnerbanken auf. Das Hinzufügen über die App ist aktuell noch nicht möglich [Update] Mittlerweile wird diese Option angeboten. Damit ist das Hinzufügen nun kinderleicht.

Geht daher wie folgt vor:

Zunächst klickt Ihr im Wallet auf das +-Symbol und scrollt nach ganz unten. Hier wählt Ihr Andere Karte hinzufügen aus.

Im nächsten Schritt gebt Ihr die erforderlichen Daten entweder manuell ein oder scannt Eure Karte mit der Kamera ab. Voilà!

Karte sperren

Ihr könnt Eure Karten auch nach dem Hinzufügen zu Apple Pay weiterhin kurzfristig innerhalb der Revolut App sperren. Versucht Ihr nun Apple Pay zu nutzen, bekommt Ihr folgende Anzeige:

Hat bei Euch alles geklappt? Ich freue mich über Eure Erfahrungen in den Kommentaren. Eine rege Diskussion zum Thema gibts auch in der Revolut Community.